Manuka – Honig aus Neuseeland mit Tradition
12.05.2021

Manuka-Honig – schon mal gehört? Dieser besondere Honig gilt als der teuerste der Welt, denn er stammt aus Neuseeland und es gibt nur ganz wenig von ihm.

Honig – das flüssige Gold

Die Tradition von Honig ist lang: Schon seit der Antike wurde Honig – sowohl innerlich als auch äußerlich auf der Haut – eingesetzt. Morgens aufs Brötchen oder einen Löffel im Tee – Honig nutzen viele von uns als Gaumenschmeichler. Doch der Bienenhonig schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund. Dafür sorgen bestimmte Inhaltsstoffe im Honig, zum Beispiel das sogenannte Wasserstoffperoxid.1 Das Problem: Es leidet unter Licht und Wasser und wird durch Hitze angegriffen. Der Honig im Tee ist also nicht die beste Idee, wenn man die gesunden Effekte für sich nutzen möchte. Schmecken tut’s natürlich trotzdem! Anders ist das bei Manuka-Honig. Dieser kann bedenkenlos auch in heißen Getränken genossen werden, denn anders als bei herkömmlichen Honigen bleibt sein wesentlicher Inhaltsstoff (MGO) erhalten. Denn dieser ist hitzebeständig.

Manuka: In Neuseeland zu Hause

Und was hat es nun mit Manuka-Honig auf sich? Bei Gwyneth Paltrow soll er in der Küche stehen, Ed Sheeran scheint damit seine Stimme zu ölen und Scarlett Johannson soll ihn zur Gesichtspflege nutzen.2 Fest steht: Manuka-Honig aus Neuseeland liegt im Trend. Dabei handelt es sich um Honig, der von Bienen an einem Myrtengewächs in Neuseeland gewonnen wird – und in ganz wenigen Teilen Australiens. Manuka-Honig ist einer der wertvollsten Honige der Welt, denn pro Jahr entstehen nur 1700 Tonnen dieses Naturprodukts.2 Die Bienen gewinnen den Nektar für den Honig an den Blüten des Manuka-Strauchs. Die Samen der Pflanze wurden vermutlich vor Millionen von Jahren durch Stürme nach Neuseeland getragen, wo Manuka aber zunächst keinen leichten Start hatte. Denn die Inseln waren lange vor allem eins: unbewohnt und gleichzeitig bewaldet. Für lichtbedürftige neue Pflanzen war ein Ansiedeln schwer. Erst durch die großflächigen Rodungen der Maori konnte die Pflanze sich nach und nach ausbreiten – und ist heute eine der am meisten verbreiteten Pflanzen Neuseelands.

Manuka-Honig – eine Frage der Qualität

Nur wenige Wochen im Jahr – während der Blütezeit – können die Bienen den Nektar des Manuka-Strauchs ernten. Der Manuka-Honig selbst hat erdige Noten im Geschmack und zudem wertvolle Eigenschaften.1 Heute weiß man, dass es der natürlicherweise vorkommende Inhaltstoff Methylglyoxal (MGO) ist, der Manuka-Honige besonders macht.

MGO entsteht bei der Umwandlung des Nektars zu Honig im Darm der Biene – allerdings nur dann in größeren Mengen, wenn der Nektar vom Manuka-Baum stammt, der in Neuseeland beheimatet ist.3 Im Labor kann der Manuka-Honig auf seine Wertigkeit getestet werden. Eine der anerkannten Methoden zur Bewertung von Manuka-Honig ist UMF, der sogenannte Unique Manuka Factor – ein Zeichen dafür, dass der Honig wissenschaftlich getestet und angemessen bewertet wurde. Der UMF-Wert gibt Auskunft über die anti-bakterielle Stärke.1 Honig-Firmen, die dieses Bewertungssystem verwenden, sind offizielle Lizenzinhaber der der UMF Honey Association, welche strenge Richtlinien hat und ihre Mitgliederfirmen prüft. So auch Haddrell’s of Cambridge, ein Premium-Produzent aus Neuseeland, dessen Manuka-Honig hier erhältlich ist. Die Haddrells-Manuka-Honige sind UMF-zertifiziert und für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten geeignet. Zu jedem Honig wird ein Prüfzertifikat über den MGO-Gehalt mitgeliefert.

Manuka-Honig genießen

Und was machst du jetzt mit Manuka-Honig? Er schmeckt gut als Brotaufstrich oder Süßungsmittel in Tees, Desserts und Kuchen. Wichtig: Am besten pur und langsam genießen. Das geht gut, indem man ihn direkt auf der Zunge zergehen lässt. Übrigens: Auch in der Hautpflege kann der Manuka-Honig dienlich sein.

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